Universität nachhaltig verändern

Ihr habt die Chance euch noch für offene Stellen beim AStA zu bewerben! Ihr könnt euch bis zum 30.07.2016 bewerben – schickt eure Bewerbung (Motivationsschreiben und Lebenslauf) in einer PDF-Datei an kontakt@nullstupa-hildesheim.de. Bis jetzt haben wir keine Bewerber oder Bewerberinnen für folgende Stellen:

  • Archiv und Protokoll
  • Barrierefreiheit
  • Design und Gestaltung
  • Hochschulpolitik Innen
  • PR

Das AStA-Konzept findet ihr hier (*.pdf).

Ihr könnt die Uni nachhaltig verändern!

Wahlergebnis der StuPa-Nachwahl 2016

Heute wurden die Wahlergebnisse der StuPa-Nachwahl 2016 bekannt gegeben. Wir gratulieren den 14 Gewinnern herzlich!

Wahlergebnis

Anfrage eines Studierenden vom 17. März 2016

Am 17. März ist eine Anfrage eines Studierenden dieser Universität beim StuPa bezüglich verschiedener Punkte zur Arbeit und zur bildungspolitischen Positionierung des StuPas eingegangen. Bei der Sitzung am 4. Mai wurde beschlossen die Anfrage anonymisiert hochschulöffentlich zu veröffentlichen:

Anfrage eines Studierenden vom 17. März 2016

Wahl der Nationalversammlung von Wales

Am 05.05.2016 wählen die Bürger und Bürgerinnen Wales ihre Nationalversammlung. Neben anderen treten folgende Parteien zur Wahl an:

  1. Welsh Labour
  2. Welsh Conservative Party
  3. Plaid Cymru – the Party of Wales
  4. Democratiaid Rhyddfrydol Cymru

Am gleichem Tag wird auch in Schottland gewählt.

Wahl des Parlamentes von Schottland

Am 05.05.2016 wählen die Bürger und Bürgerinnen Schottlands ihr Parlament. Folgende Parteien treten neben anderen zur Wahl an:

  1. Scottish Labour Party
  2. Scottish Conservative Party
  3. Scottish Liberal Democrats
  4. Scottish National Party

Am gleichem Tag wird auch in Wales gewählt.

Hervorragend aussortiert – Die Wissenschaft im Zeitalter ihrer rationalen Austauschbarkeit

Heute ein Gastkommentar des Hildesheimer Studenten Marvin Dreiwes zur Novellierung des WissZVG (Wissenschaftszeitvertragsgesetz). Zuerst erschienen im „Faltblatt“ im letzten Semester. Der Artikel spiegelt nicht die Ansichten des Studierendenparlaments wider, sondern soll einer kritische Position eines Studierenden dieser Uni zur Bildungspolitik Raum geben.

Du bist das Prekariat – du hast nicht bloß einen popeligen Bachelor in Cultural Studies mit Schlüsselqualifikation im Gendersensibilität, soft skills sowie eine Abschlussperformance über das Verhältnis von Bauer sucht Frau zu Foucaults Machtbegriff. Nein, mittlerweile hängen dir genau solche Studierende im Seminar an den Lippen. Nur hattest du dir das irgendwie anders vorgestellt. Seit der Anmeldung deiner Promotion vor drei Jahren bist du viermal umgezogen, wirst für eine halbe Stelle bezahlt, arbeitest wie eine volle. Zum Forschen kommst du nicht mehr, da du mehr Zeit damit verbringst, Drittmittel an Land zu bringen, Anträge für potentielle Stellen zu schreiben oder Evaluationsbögen und Stundenzettel auszufüllen. Auch eine abgeschlossene Promotion ändert an der ganzen Sache nichts, nur dass für dich der Welpenschutz auf der akademischen Hundepiste wegfällt. Die nächsten sechs Jahre wirst du durchschnittlich im Zwei-Jahres-Takt hoffen dürfen, dass deine Stelle verlängert wird. Nach all diesen Strapazen und einer bestenfalls abgeschlossenen Habilitation wartet auf dich keine Festanstellung, geschweige denn der Lehrstuhl: Auf etwa 40 Doktoranden kommt eine Professur. Im schlimmsten Fall kannst du zunächst Hartz IV beantragen, da dich keine Universität in Deutschland ohne Weiteres mehr einstellen will: »Liebe Dr. Frau Medwig-Kleie, tolle Vita, leider total überqualifiziert, wir hätten eine schicke Maßnahme für Sie, dort lernen Sie, wie man für eine regionale Zeitung Artikel schreibt«.

Auf etwa 40 Doktoranden kommt eine Professur.

Doch ein paar Anmerkungen, warum in der akademischen Berufswelt Deutschlands einiges so richtig schief läuft: Sorgenkind ist der Mittelbau, jene wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen, die einen Großteil der Arbeit an Universitäten schultern und irgendwo vor Promotion und Habilitation hängen. 90 Prozent dieser Gruppe steckt in befristeten Verträgen. Schuld an dieser Lage ist unter anderem das Gesetz über befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft (WissZeitVG). Nach diesem darf wissenschaftliches Personal vor und nach der Promotion maximal jeweils sechs Jahre befristet angestellt werden. Bezweckt werden sollte damit eigentlich, feste Stellen zu schaffen; de facto werden nur noch befristete Stellen ausgeschrieben. Da es Betroffenen nach Ablauf dieser Frist möglich wäre, sich auf eine feste Stelle einzuklagen, scheuen sich Universitäten vor einer erneuten Anstellung. Das heißt: Entweder gesetzlich aus dem universitären Arbeitsmarkt gedrängt werden oder um eine der wenigen Professuren buhlen.

Parteiübergreifend kam mittlerweile die Einsicht, dass solche Umstände nicht ganz wünschenswert sind. Das erste Ergebnis der Gesetzesnovelle zum WissZeitVG (vgl. Drucksache 18/6489), über die im November 2015 im Bundestag diskutiert wurde, jedoch bleibt ernüchternd. Von einer bundesweiten Protestaktion begleitet, wurde es im November 2015 im Bundestag diskutiert: Zentrale Anliegen, wie eine Mindestvertragslaufzeit oder die Möglichkeit von Tarifverhandlung, blieben unbeachtet. Insbesondere die Argumentation der Union präsentiert hier die konsequente Ökonomisierung aller Lebensreiche. Nach deren Paradigma werden Befristungen damit begründet, dass Wissenschaft primär von Innovationen und neuen Ideen lebe. Es bedürfe quasi eines permanenten Zustroms an frischem Geist, der wie automatisch von jungen Wissenschaftler_innen produziert werden müsse. Wissen wird hier auf den Status Ware reduziert, die möglichst schnell zirkulieren soll. Um diesen Strom nach Belieben steuern und regulieren zu können, ist die kurzfristige Beschäftigung der Garant der Warenkontrolle. Dabei wird systematisch jede soziale Dimension von Wissensprozessen ausgeblendet (die Bologna-Reform ist gleichermaßen Kind dieser Vorstellung eines reinen störungsfreien Informationsflusses auf dem Wissensmarkt). Erkenntnisse, die sich in Diskursen entfalten, erfordern, neben einer gewissen Zweckfreiheit, den Dialog. Diskurse werden nicht allein durch gemeine Interessen einer scientific community getragen oder von atomaren Individuen initiiert, sondern entstehen erst aus den Beziehungen, die zwischen Personen gewachsen sind. Doch all diese Dinge lassen sich weder quantifizieren noch verrechnen. Was nicht messbar ist, gibt es nicht. Und selbst wenn an Argumentationen, wie jene der Union etwas dran wäre, so wäre der Preis dafür, ein Klima der Anpassung und Angst, die Zertrümmerung jeder Perspektive einer ganzen Berufsgruppe.

© 2016 Marvin Dreiwes

Wahl des studentischen Mitglieds des Stiftungsrates

Moin ihr Lieben,

seit dem Inkrafttreten der Novelle des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) am 01.01.2016, dürfen an Stiftungsuniversitäten wie der unsrigen nun auch der / die Gleichstellungsbeauftragte der Universität, ein Mitglied der Personalvertretung und eine Vertretung aus der Studierendenschaft an den Sitzungen des Stiftungsrates beratend teilnehmen.

Deswegen wurden wir kürzlich vom Stiftungsrat gebeten, ein studentisches beratendes Mitglied zu entsenden.

Die Entscheidung fiel nicht leicht, da alle Bewerber_innen für diese Position gut geeignet waren. Letztendlich haben wir uns für Robert Rathke entschieden. Er ist neben seinem Amt im AStA die studentische Vertretung im Verwaltungsrat des Studentenwerks. Aufgrund seiner Vorerfahrungen schreiben wir ihm die entsprechenden Kompetenzen zu, die Studierendenschaft im Stiftungsrat angemessen vertreten zu können.

Nach der ersten Amtszeit des beratenden Mitgliedes im Stiftungsrat, soll diese evaluiert werden, dann vom neuen Studierendenparlament die geeignetsten Wahlmodalitäten für die 2. Amtsperiode im Stiftungsrat erarbeitet werden. Neben der personenbezogenen Wahl besteht die Möglichkeit, diese Amtszeit an ein AStA Referat anzukoppeln oder die Wahl an die Gremienwahlen zu integrieren, um so die Position von der Studierendenschaft wählen zu lassen.

Lieben Gruß, euer StuPa

Die StuPa-Neuwahlen

Aufgepasst und zugehört: Der studentische Wahlausschuss hat die letzte StuPa-Wahl für ungültig erklärt. Deshalb gibt es NEUWAHLEN!!!
Machen wir das Beste draus: Ihr habt nochmal die Chance, euch für das zukünftige StuPa aufstellen zu lassen. Denn nur durch neue Leute gibt es neue Impulse in der Hochschulpolitik.

++ Die Kandidatur++
1) Du druckst einen Wahlvorschlag aus oder holst dir einen aus dem AStA-Servicebüro, aus dem AStAroid-Büro (zwischen H1 und H2) oder beim Wahlleiter Herrn Buitkamp in V014.
2) Du füllst ihn aus und unterschreibst ihn.
3) Du gibst ihn bis zum ++22. April++ beim Wahlleiter Herrn Buitkamp in V014 ab.
4) !!!Die Abgabe per Mail oder Scan ist aktuell ++NICHT++ möglich!!!

++ Die Wahl ++
Findet ++ vom 10. bis zum 12. Mai ++ jeweils zwischen 9:45 und 16:00 am Hauptcampus, am Bühler Campus und an der Domäne Marienburg statt. Es werden noch WahlhelferInnen gesucht: uni.wahlen.hildesheim@nullgmail.com

++Wissenswertes++
Das Studierendenparlament besteht aus 14 StuPa-Mitglieder. Es ist das zweithöchste Organ der studentischen Selbstverwaltung nach der Vollversammlung.
Das StuPa trifft sich regelmäßig, um Beschlüsse zu fassen, die das studentische Leben betreffen. Es fördert Projekte, u.a. das Campusfest, die Ersti-Party oder den Markt der Möglichkeiten; also Veranstaltungen, die nicht mehr wegzudenken sind. Das StuPa stellt den AStA zusammen und wählt ihn, aber arbeitet auch mit dem AStA zusammen, um tolle Ideen im Sinne und zum Wohle der Studierendenschaft umzusetzen. Das StuPa hat auch repräsentative Aufgaben. Es verfasst Stellungnahmen zum Geschehen an der Uni und in der Hochschulpolitik und ist dafür zuständig Ordnungen der Studierendenschaft zu ändern und zu verbessern.

++Vorteile++
1) Durch deine Arbeit im StuPa leistest du einen wichtigen Beitrag für die studentische Selbstverwaltung.
2) Du machst neue Erfahrungen und erweiterst deine Kompetenzen.
3) Du hast die Chance auf Partizipation und kannst etwas verändern.
4) Du lernst deine Uni von einer ganz neuen Seite kennen.
5) Du engagierst dich für deine KommilitonInnen und dem Leben an der Uni.
6) Als Mitglied des StuPas erhältst du eine kleine Aufwandsentschädigung.
7) Durch dein Ehrenamt kann dein BaföG verlängert werden
(2 Semester Amtszeit = 1 Semester länger BaföG).

Mittendrin statt nur dabei: Lass dich für das StuPa aufstellen und werde Teil eines tollen Teams, das wirklich was bewirken kann. Wir zählen auf euch!

Du bist deine Uni – Senats-Kommissionen und Wahlausschüsse

Liebe Leute, es gibt Platz für jeden: Ihr habt nun wieder die Möglichkeit, euch in sämtlichen Senats-Kommissionen und Wahlausschüssen der Uni zu engagieren und die Stimme der Studierenden zu sein. Es gibt Spannendes zu lernen, viel zu bewegen und ihr erhaltet eine kleine Aufwandsentschädigung für eure ehrenamtliche Arbeit. Ob Gleichstellung, Forschung oder Qualitätsmanagement, ihr findet sicher ein schönes Plätzchen für euch. Eure Kurzbewerbung (Wer bist du? Was machst du bzw. hast du gemacht? Welche Kommission / Ausschuss interessiert dich?) sendet ihr bitte bis zum 31. März an vorsitz@nullstupa-hildesheim.de. Diese leiten wir dann an die studentischen Mitglieder im Senat weiter. Der Senat wählt dann aus unseren und eigenen Vorschlägen die Mitglieder für die Kommissionen.

Werft doch mal einen Blick auf das Mögliche:

Kommissionen
http://asta-hildesheim.de/…/2016-03-15%20Kommissionen%20Aus…

Wahlausschüsse
http://asta-hildesheim.de/…/2016-03-15%20Studentische%20Mit…

Erste StuPa-Sitzung dieses Semesters

Am 06.04 findet ab 18 Uhr die erste Sitzung des Studierendenparlaments in H010 am Hauptcampus statt.

Da wir aktuell ein kleines Problem mit unserem Learnweb haben, konnten wir die Einladungen zu den letzten beiden Sitzungen dort leider nicht veröffentlichen. Auch diese Woche klappt es noch nicht. Aber wir haben jetzt mal ganz altbacken die Einladung für die Sitzung ausgedruckt und hochschulöffentlich an unsere StuPa-Pinnwand gepinnt…